Freitag, 30. Januar 2009
Deutsche haben keinen Glauben in das Konjunkturpaket II
Einer Statistik des Onlineportals Statista.org zufolgen glauben 78% der Deutschen nicht, dass es gelingen wird, die durch das Paket entstehenden Schulden in den nächsten Jahren abzubauen. 54% finden es auch überhaupt nicht richtig ("Ja" 39%), dass sich der Staat überhaupt so hoch verschuldet - soll heißen: Etwa 54% meinen nicht, dass man kein Konjunkturpaket auflegen sollte. Dabei können gerade in dieser schwierigen Zeit Konjunkturpakete ein wichtiges Mittel sein, größtmöglichen Schaden von der Deutschen Wirtschaft abzuwenden. Ohne die beschlossenen Konjunkturmaßnahmen sähe es in Deutschland wohl bedeutend schlechter aus - vor allem im Bereich der Erwartungen. Denn gerade Erwartungen sind ein wichtiges Instrument. Pessimismus - und daraus resultierende geringere Investitionen - können extrem konjunkturschädlich sein. Gerade deshalb ist es wichtig, dass viele dieser 54% ihre Skepsis loswerden und mit mehr Optimismus vorausschauen.
Konjunktureller Abschwung erreicht Arbeitsmarkt
Die Zahl der Erwerbslosen ist im Januar um 387.000 auf 3,49 Mio. gestiegen. Das sind zwar immer noch 170.000 weniger als im Januar vergangenen Jahres, jedoch ist es der erste krasse Anstieg (bereits im Dezember war es zu einem leichten Anstieg gekommen) seit Anfang 2008. "Die Arbeitslosigkeit stieg, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nahm erstmals ab, und die Arbeitskräftenachfrage sinkt mittlerweile kräftig", so Weise.
Es bleibt zu hoffen, dass sich die konjunkturelle Lage Deutschlands in den nächsten Monaten verbessert.
Es bleibt zu hoffen, dass sich die konjunkturelle Lage Deutschlands in den nächsten Monaten verbessert.
Stärkung der deutsch-chinesischen Partnerschaft
Sie wollten "Hand in Hand" arbeiten, erklärten Bundeskanzlerin Merkel und ihr Besucher, der chinesische Ministerpräsident Wen Jibao bei ihrem Treffen in Berlin. Das gelte - neben einer engeren wirtschaftlichen Zusammenarbeit ("Mehr Aufträge für deutsche Firmen in China, mehr chinesische Investitionen in Deutschland") vor allem natürlich auch für die Lösung der Internationalen Wirtschafts- und Finanzkrise. Diesbezüglich konnten allerdings noch keine konkreten Ergebnisse genannt werden. Die Finanzkrise ist auch das Kernthema des G20-Gipfels in London anfang April.
Desweiteren kam auch das Thema Klima auf den Tisch. Hierbei vereinbarten beide Länder eine Ausweitung der Partnerschaft. In einer Presseerklärung erklärte das Bundesumweltministerium, man habe eine "Klimapartnerschaft" vereinbart, die "Absprachen für eine möglichst enge Kooperation in den Bereichen Klimaschutz, Energie, Forschung und Technologie" enthalte.
Schlußendlich sprachen Merkel und Jibao auch - einmal mehr - über die Tibet-Frage: Merkel stellte sich klar auf Seiten der Chinesen, die weiterhin auf ihrer Ein-China-Politik beharren. Die Ein-China-Politik Pekings besteht im Wesentlichen daraus, dass ihre Verfechter China als eine große Einheit ansehen und somit eine Unabhängigkeit für die Tibeter völlig außer Frage steht. Ob man diesen Standpunkt unterstützen kann ist fraglich. Es dient wohl im Wesentlichen zur Auferhaltung der heilen unzerbrechlichen Fassade Chinas.
Desweiteren kam auch das Thema Klima auf den Tisch. Hierbei vereinbarten beide Länder eine Ausweitung der Partnerschaft. In einer Presseerklärung erklärte das Bundesumweltministerium, man habe eine "Klimapartnerschaft" vereinbart, die "Absprachen für eine möglichst enge Kooperation in den Bereichen Klimaschutz, Energie, Forschung und Technologie" enthalte.
Schlußendlich sprachen Merkel und Jibao auch - einmal mehr - über die Tibet-Frage: Merkel stellte sich klar auf Seiten der Chinesen, die weiterhin auf ihrer Ein-China-Politik beharren. Die Ein-China-Politik Pekings besteht im Wesentlichen daraus, dass ihre Verfechter China als eine große Einheit ansehen und somit eine Unabhängigkeit für die Tibeter völlig außer Frage steht. Ob man diesen Standpunkt unterstützen kann ist fraglich. Es dient wohl im Wesentlichen zur Auferhaltung der heilen unzerbrechlichen Fassade Chinas.
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